Hunde

Die 13 häufigsten Hundekrankheiten und dessen Abhilfe

Die häufigsten Hundekrankheiten und wie kannst du bei vielen davon selber schnell Abhilfe verschaffen. So wie auch beim Mensch hat der Hunde Organismus mit vielen Problemen und Krankheiten zu kämpfen.

Einige Krankheiten davon kommen eher häufig vor, andere dagegen etwas seltener. Wir besprechen mal die häufigsten Hundekrankheiten, incl. Symptome und wie ich am schnellsten Abhilfe schaffen kann.

Allergien werden immer häufiger zur Hundekrankheit Nr. 1

Die allergischen Reaktionen auf Hundefutter oder andere Stoffe werden immer schlimmer.

Es gibt 2 Möglichkeiten wie sich der Hund die Allergie einfangen kann, entweder durch direkten oder indirekten Kontakt.

Zum indirekten Kontakt zählen z.B. Inhaltsstoffe im Futter. Meistens handelt es sich hier um Getreide (Weizen, Soja usw.)

Die typischen Symptome zu den Allergien Krankheiten vom Hund sind erhebliches Kratzen und daraus resultierende Hautrötungen.

Allergien als Hundekrankheit
Allergien als Hundekrankheit

Hier hilft dann nur eine Diät die die bestimmten Stoffe nach und nach ausschließt (wird meist durch einen Tierarzt verordnet).

Das Herrchen muß dann bestimmte Futtersorten füttern, wo die bestimmten Stoffe nicht enthalten sind.

Hier kann z.B. ein getreidefreies Hundefutter gefüttert werden.

Ohrenentzündungen sind typische Hundekrankheiten

Durch Bakterien entstehen beim Hund die meisten Ohrenentzündungen.

Bei Hunden mit großen oder hängenden Ohren tritt diese Hundekrankheit häufiger auf.

Häufiges Kopfschütteln oder den Kopf schräg halten sind die ersten Anzeichen einer Ohrenentzündung.

Mit dieser Hundekrankheit solltest du einen Tierarzt aufsuchen. Sie ist aber mit Ohrreiniger und Ohrentropfen gut zu behandeln.

Flöhe

Flöhe sind häufig unter den Hundekrankheiten.

Vermehrtes Jucken und Beißen des Hundes an den Stellen sind erste Anzeichen eines Flohbefalls.

Floh stark vergrößert
Floh stark vergrößert
Das Jucken bei Flohbefall
Das Jucken bei Flohbefall

Bestimmte Halsbänder oder Medikamente schaffen Abhilfe.

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Würmer

Der Wurmbefall gehört ebenso zu den meisten Hundekrankheiten.

Bandwürmer können zur Schwächung und zur Unterernährung deines Vierbeiners führen.

Sie können ebenfalls vereinzelt auch auf Menschen übertragen werden.

Gewichtsabnahme des Hundes dadurch auch Schwächung.

Mindestens 2 mal im Jahr eine Wurmkur durchführen

Interessante Ausführungen zum Thema Hundekrankheiten findest du auch bei Wikipedia

Zecken:

Ebenfalls gehören die Zecken wie beim Menschen zu unliebsamen Gefährten für den Hund.

In Wiesen und Sträucher haben die Blutsauger ihr Zu Hause.

Ebenfalls wie beim Menschen ist die Borreliose und FSME auf den Hund übertragbar.

Zecke normal
Zecke normal

Die Symptome sind ähnlich der Flöhe.

Taste deinen Hund nach jeden ausgiebigen Spaziergang durch Wälder und Fluren ab und entferne die Zecken.

Eine interaktive Karte zur Borreliose oder FSME der Zecken nach Bundesländer findest du hier

Hüftgelenk-Dysplasie

Die Hüftgelenk-Dysplasie (HD) ist eine Hundekrankheit die auf eine fehlende Entwicklung des Hüftgelenks und der Schale des Oberschenkelknochens zurückzuführen ist.

Dadurch sind die beiden Hälften nicht ausreichend verbunden und dies führt zur Arthrose.

Die Symptome sind andauernder Schmerz und eventuell einknicken der Hüfte. Zur Abhilfe muß man wohl oder übel im schlimmsten Fall mit einer OP rechnen. Anderweitig kann es wie beim Menschen auch durch Schmerzmittel gelindert werden.

Diabetes mellitus

Tja, auch beim Hund gibt es Diabetes. Ebenso wie beim Menschen fehlt es bei dieser Hundekrankheit an dem Hormon Insulin, dieses Insulin ist dafür da, den Blutzucker Spiegel zu senken.

Der Tierarzt sollte sich bei dieser Krankheit aufgesucht werden.

Symptome sind schwierig festzustellen, außer bei einer jährlichen Blutentnahme beim Gesundheitscheck vom Tierarzt.

Durchfall:

Sollte dein Hund unter Durchfall leiden ist dies nicht unbedingt auf eine Hundekrankheit zurückzuführen, sondern eher auf Verdauungsstörungen oder anderen Krankheiten.

Die häufigsten Gründe sind falsche Ernährung, Viren, Allergien oder Entzündungen die Ursache sein.

Meist gibt sich dieser Hundedurchfall von alleine. Wichtig ist dabei dem Hund keine Nahrung zu geben sondern ausschließlich frisches Wasser.

Nach 1 – 2 Tagen wieder schonende Kost verabreichen und den Stuhlgang überprüfen. Nach 3 – 4 Tagen kann man wieder auf die normale Kost umsteigen, aber den Kot weiterhin für 1 – 2 Tage überprüfen.

Sollte es sich nicht bessern Tierarzt aufsuchen.

Grauer Star

Im fortgeschrittenen Alter ist es nicht ungewöhnlich daß bei Hunden der “graue Star” auftritt. Das Auge trübt sich dabei in einen wie der Name schon sagt “Gräulichen” Ton.

Je stärker die Trübung fortgeschritten ist, desto weniger Sehkraft besitzt der Hund mit dem Auge.

Der Graue Star ist operationell zu entfernen oder in einem frühen Stadium durch Medikamente, die die auslösende Grunderkrankung behandeln sollen.

Um intensiver in die Augen Hundekrankheiten einzusteigen lies diesen Artikel – Augenverletzung beim Hund

Räude

Räude bedeutet eine Hautkrankheit des Hundes die hauptsächlich von Milben oder Parasiten hervorgerufen wird.

Die Symptome sind ähnlich wie den Hundekrankheiten der Flöhe oder Zecken, ständiges Jucken und Hautrötungen sind das Ergebnis dieser Hautkrankheit.

Meistens geht die Krankheit mit einem Fell Ausfall an her.

Behandelbar ist die Räude durch bestimmte Medikamente, Bäder oder zusätzlich durch bestimmte Diäten.

Zwingerhusten (Hundehusten / Hundegrippe)

Besser bekannt unter Hundehusten oder Hundegrippe ist der Zwingerhusten, denn auch Hunde die nicht im Zwinger gehalten werden können diese Krankheit bekommen.

Wo viele Hunde zusammenleben tritt diese Krankheit häufig auf und ist durch eine Tröpfcheninfektion hervorgerufen.

Die typischen Symptome sind das Husten, Atemprobleme und einen vermehrten Nasenfluß.

In den meisten Fällen kämpft das hundeeigene Immunsystem erfolgreich dagegen.

Sollte es dennoch aber länger anhalten und eventuell Fieber dabei sein bitte sofort einen Tierarzt aufsuchen.

Nun kommen wir zu den 2 gefährlichsten Hundekrankheiten, die ich keinem Hundehalter wünsche.

Magendrehungen

Sie ist die gefürchtetste Hundekrankheit schlecht hin. Diese Hundekrankheit kann jeden Hund treffen, doch vor allem größere Hunde sind hier des öfteren betroffen.

Wie der Name schon sagt, dreht sich hier der Magen einmal um die eigene Achse und verschließt somit die Speiseröhre den Darmeingang und etliche Blutgefäße.

Das hat ein Kollabieren des Hundes zu Folge. Eine Operation innerhalb weniger Stunden ist ein absolutes Muß, da ansonsten der Tod eintritt.

Um diese Krankheit so gut wie möglich auszuschließen solltest du deinem Hund kleinere Mahlzeiten geben und das “Schlingen” vermeiden. Ebenfalls sollten wilde Bewegungen nach dem Füttern vermieden werden.

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Tumore

Mit dem zunehmenden Alter steigt auch das Risiko von Tumoren.

Hier gibt es auch wie beim Menschen die gutartigen und bösartigen Tumore.

Beide Arten dieser Hundekrankheit müssen tierärztlich behandelt werden. Ebenfalls wie beim Menschen, je früher er Tumor erkannt wird desto besser sind die Heilungschancen für den Hund.

Es gibt aber auch rassebedingte Tumore die bei einigen Rassen öfters auftreten als wie bei anderen. Hier kannst du dir unter unserer Hunderassen Kategorie unter “Krankheiten” das heraussuchen.

Tumor im Wachsstadium

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