Hütehunde und TreibhundeHundeHunderassen laut FCI

Australian Kelpie

Der Australian Kelpie ist ein Kraftpaket, Dauerläufer und ein wirkliches Allround Talent.

Diese Hunderasse entstand nach dem Ende der Collier am Ende des 19. Jahrhunderts. Die Hunderasse wurde von England nach Australien gebracht und dort weiter gezüchtet.

Als die Hündin “Kelpie” einen Hütehunde Wettbewerb gewinnen konnte, blieb dieser Name dem Hund erhalten. Welche Rassen hier genau miteinander vermischt sind ist leider unklar. Oft wird behauptet daß Dingos auch als Kreuzungsrasse mit dabei gewesen sollen, aber dies wird eher als Mythos angesehen.

Aktuelle Eingruppierung der FCI in Gruppe 1, Sektion 1 unter Standard Nummer 293.

Erscheinungsbild Australian Kelpie

Der Australian Kelpie erreicht ein Gewicht zwischen 11 und 20 kg Kilogramm und daß bei Rüden und Hündinnen.

Die Widerristhöhe ausgewachsener Australian Kelpie´s Rüden ist zwischen  46 und 51 Zentimetern anzusiedeln. Die Hündinnen sind meist zwischen 43 und 48 Zentimetern ein wenig kleiner.

Wurde diese Hunderasse früher in 2 Farben eingegrenzt, den schwarzen “Barbs” und den andersfarbigen Hunden, so ist das heute nicht mehr üblich.

Die Farben reichen aber von Schwarz, Rot bis hin zu Braun, Falb und Rauchblau.

Ebenso sind Kombinationen aus lohfarbenen, schwarzen und roten Färbungen zulässig.

Der Australian Kelpie verfügt über einen starken, muskulösen Körperbau und einer geschwungenen Rute. Die Ähnlichkeit mit einem Fuchs durch die dreieckigen Ohren läßt sich nicht leugnen.

Da diese Hunderasse viel läuft, erkennt man durch die breiten Vorderballen und der geschwungene Fesselbereich.

Das Fell ist kurz und glatt, wobei sich an der Rute eine sogenannte “Bürste” bildet und an der Brust ein Fellkragen.

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Besondere Eigenschaften:

Die Australien Kelpie sind bekannt für ihre große Wachsamkeit und ihren starken Arbeitswillen. Ebenso besitzt diese Rasse eine hohe Intelligenz und Treue. Seinem Herrchen ist dieser Australien Kelpie freundlich und folgsam.

Hauptsächlich Schafherden werden von diesem Hütehund gehütet. Der Kelpie ist voller Energie und benötigt daher körperliche und Mentale Auslastung.

Für Halter ist auch noch die Bellfreudigkeit zu beachten.

Besucher und Fremde werden sofort gemeldet, doch als Schutzhund ist diese Rasse weniger geeignet.

Die sanfte und gutmütige Art macht diese Rasse zu beliebten Familienhunden, bei Fremden brauchen sie erstmals ein wenig Abstand.

Bei Artgenossen zeigen sie sich freundlich und verträglich, können sich aber bei der Rangordnung schon durchsetzen.

Heute noch wird der Hund in Australien zum Hüten von Schafen eingesetzt.

Doch auch zum beliebten Familienhund hat er sich entwickelt. Als Familienhund sollte man aber ausreichend Aktivitäten mit dem Hund planen.

Dann kann diese Rasse auch bei Hundesportarten wie CaniCross, Agility oder Obedience überzeugen.

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Haltung und Pflege des Australien Kelpie

Da dies echte Dauerläufer sind, die ebenso auch einen großen Freiheitsdrang besitzen, gehören sich diese Hunde in keine kleine Stadtwohnung.

In Australien wird schließlich täglich eine Distanz bis zu 60km beim Hüten der Schafe zurückgelegt.

Ein großer Vorgarten ist daher dringend nötig. Hier könnte man dann den Australian Kelpie auch im freien übernachten lassen.

Aber in einem Zwinger oder anderweitiges Einsperren oder Einengen seines Freiraums ist für den Hund eher eine Qual.

Für Besitzer heißt dies den Hund wirklich zu fordern, lange Spaziergänge, mentale Beschäftigung oder ausreichender Hundesport sollte an der Tagesordnung sein.

Denn einen Australian Kelpie nicht zu beschäftigen oder ausreichend fordern kann in schweren Verhaltensstörungen enden, dies kann dann für den Hundehalter auch ein böses Erwachen geben da sich der Hund seine Beschäftigung sucht.

Die Fellpflege ist dafür sehr unkompliziert. Regelmäßig bürsten hält das Fell glänzend und sauber.

Besonderes Augenmerk haben die Pfoten verdient, hier nach Verletzungen oder Abnutzung schauen und eventuell untersuchen und behandeln lassen.

Gesundheit:

Eine robuste und gesunde Rasse. Das Alter kann zwischen 12 und 14 Jahren betragen.

Durch den vielen Freilauf sollte bei dieser Hunderasse  auf Wurmkuren, Impfungen, Untersuchungen auf andere Parasiten immer geachtet werden.

Keine Rassen typischen Krankheiten bekannt. In ganz seltenen Fällen kann das Kleinhirn Schaden nehmen

  • Habt ihr Bilder zum Australian Kelpie, dann schickt sie uns auf admin@4pfoten.online.de

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