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Hundehalter aufgepasst! Was ändert sich für dich in 2022?

Diese Regeln gelten im Jahr 2022 für Hundehalter

Wer hier in Deutschland lebt und einen Hund hat, muß sich im kommenden Jahr 2022 auf neue Regeln für Hundehalter einstellen. Hierbei tritt eine Änderung in Kraft, die sicherstellen soll, daß Hunde angemessen gehalten werden.

Welche Pflichten haben dann Hundehalter im kommenden Jahr?

Hundehalter müssen ab 2022 darauf achten, dass der Auslauf für den Hund, eine weitreichende Betreung, Kontakte zu Artgenossen, oder auch eine entsprechende Unterkunft gewährleistet sind. Laut der neuen Verordnung sind das folgende Regeln:

  1. Ausreichend Auslauf im Freien außerhalb des Zwingers.
  2. Der Tägliche Umgang mit den Betreungspersonen.
  3. regelmäßiger Kontakt zu Artgenossen.
  4. freie Sicht aus der Unterkunft.
  5. eine angemessene Schutzhütte und
  6. ein angemessener Liegeplatz im Freien

Den genauen Gesetzestext kannst du hier nachlesen.

Kurze Erläuterung der 6 Punkte zur Änderung des Tierschutzgesetzes.

Es wäre demnach rechtswidrig , Hunde in Kleingärten und Zwingern zu halten, bei denen die Hundehalter nur zum Füttern ab und zu vorbeischauen. Laut der neuen Verordnung müssen die Besitzer ihre Hunde täglich sehen. Auch das Soziale der Hunde sollte laut der neuen Verordnung regelmäßig sein. Was man dabei unter regelmäßig verstehen soll, ist uns leider nicht so ganz klar.

regelmäßiger kontakt zu artgenossen
regelmäßiger Kontakt zu Artgenossen

Für Hundewelpen sind die Regeln noch strenger. Dabei müssen die Welpen mindestens 4 Stunden am Tag, bis sie 20 Wochen alt sind, betreut werden. Dies sei laut einer Sprecherin des Ministeriums wichtig für die Sozialisierung der Tiere.

Wer kontrolliert dabei die Verstöße – was kann dann auf dich als Hundehalter zukommen?

Keine Angst, die Polizei wird dich nun nicht regelmäßig besuchen. Laut einem Tierschutzbeauftragten aus Sachsen Anhalt werden die Kontrollen von den Veterinärämter des Landkreises kontrolliert. Dabei wird auch nur kontrolliert, wenn dieses Amt von einem Rechtsverstoß erfahren hat, oder einen Verdacht hat. Was bei einem Verstoß auf dich, als Hundehalter zukommen kann, hängt dabei von der Schwere des Verstoßes ab.

Andere Verstöße gegen diese Vorschriften können auch als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Verbessere sich die Haltung des Tieres jedoch nicht, dann könne die Behörde das Tier auch wegnehmen, oder mit einem Hundehaltungsverbot reagieren.

hund angekettet auf kleiner hundehütte
hund angekettet auf kleiner hundehütte

Wir hoffen, daß es hier nie so weit kommen muss, denn Haustiere sind doch unser Halt in schweren Zeiten (siehe Corona) und sollten nicht nur zum “Zeitvertreib” angeschafft werden. Dies ist unsere Einstellung auch schon vor der neuen Verordnung. Natürlich sollte der Auslauf und der Zwinger für jeden Hund dementsprechend großräumig gestaltet werden.

Ein Haustier ist ein Familienmitglied!

4pfoten.online

Im Sinne der neuen Verordnung hat sich auch das Tierschutztransportgesetz geändert.

Dies kann man auch hier nachlesen. Wir wollen nicht weiter darauf eingehen.

Vorausschau für Züchter für das Jahr 2023

Für das Jahr 2023 kommen dann auf Hundezüchter strengere Regeln zu. Auch sollen dann die Stachelhalsbänder verboten werden.

Voraussichtliche Änderung im Tierschutzgesetz für 2023:

  • 1 Person darf nur mehr 3 Hündinnen mit Welpen betreuen.
  • In den Wurfkisten gilt dann eine Temperatur von 18 Grad als vorgeschrieben.
  • Ausstellungen für Hundezüchter neue Regeln (Werden die Schwänze / Ruten tierschutzwidrig kupiert ist keine Ausstellung dieser Tiere mehr möglich)

Wir hoffen dir hiermit als Hundehalter einen kurzen Überblick gegeben zu haben, was dich im nächsten Jahr erwartet. Doch wir gehen natürlich davon aus, daß dies von dir als “Verantwortungsvoller Hundehalter” bereits seit Jahren so gehandhabt wird.

Wir würden uns über eine rege Diskussion zu diesem Thema in unseren Kommentaren freuen.

Was hältst du von der neuen Verordnung?

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2 Kommentare

  1. Wenigstens etwas. Aber es liegt ja noch viel, viel mehr im Argen, z.B. Animalhording, illegaler Welpenhandel und das Recht der Händler die geretteten und in Tierheimen gesundgepflegten Hunde wieder an sich zu nehmen, usw.. Solange Hunde in Deutschland rechtlich als Sache gelten, wird es für diese intelligenten, hoch sozialen Wesen, leider immer weiter Probleme geben. Sehr traurig!

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